Kontakt:

WERK 2 - Kulturfabrik e.V.

Kochstraße 132
04277 Leipzig

Telefon: 0341 - 30 80 140

info(at)werk-2.de
www.werk-2.de

Erreichbarkeit mit dem ÖPNV:

Straßenbahn-Linien 10 (Richtung Lößnig), 11 (Richtung Markkleeberg Ost), 9 (Richtung Markkleeberg West) oder der Bus-Linie 89 (Richtung Connewitz Kreuz) jeweils bis zur Haltestelle Connewitz Kreuz

Werk II
Werk 2 - Sommerfest 2012

Der WERK 2 – Kulturfabrik e.V. ist seit 1992 auf dem Gebiet der Soziokultur tätig.

Durch das Veranstalten von vielfältigen Aktivitäten, von Beteiligungsaktionen bis hin zur Vernetzung lokaler Akteure versteht sich das WERK 2 als Koordinationspunkt für alle Generationen. Den Heranwachsenden und mitten im Leben Stehenden wird die Möglichkeit geboten, sich spielerisch Eigenschaften und Fähigkeiten anzueignen, die soziale Kompetenz auszeichnen. Der experimentelle Umgang mit künstlerischen Medien und Materialien wird gefördert. Die Arbeit ist produkt- als auch prozessorientiert.

Der programmatische Teil beinhaltet:

  • offenen Werkstätten (Grafikdruck-Keramik-Glas-Kurse, Projekttage, Workshops)
  • Kurse (u. a. Computer für Senioren)
  • Projekte
  • Veranstaltungen (Konzert, Festival, Messe, Theater, Lesung)

Das WERK 2 fungiert als Dachverband und Förderzentrum für zahlreiche andere gemeinnützige Vereine und Initiativen. Die Gebäude der ca. 7.000 m² großen Liegenschaft der Stadt Leipzig, die der WERK 2 e.V. verwaltet, bieten Arbeitsräume für etwa 30 Mieter, darunter mehrere Vereine.

Chronik

Kinderkonzert Julianes Wilde Bande, 2012

1848 - Errichtung einer Gasmesserfabrik durch Ed. Siry

1886 - Neubau der Halle A in Form einer dreischiffigen Basilika

1952 - Liquidierung der Firma; Weiterführung als VEB Werkstoffprüfmaschinen, Betriebsteil Werk 2

1991 - Abwicklung des Betriebes; Übergang in die Beschäftigungs-, Qualifizierungs- und Entwicklungsgesellschaft BQEG Leipzig Süd GmbH; erste Kurse der bis heute bestehenden Werkstätten: Grafikdruck, Keramik, Glasbläserei

1992 - Nutzungsbeginn des WERK 2 als Kulturfabrik; Gründung des Leipziger Kulturzentrums Connewitzer Kreuz e.V., jetzt WERK 2 - Kulturfabrik Leipzig e.V. und des Halle 5 e.V., im Frühjahr und Sommer erste Theaterfestivals, fester Veranstaltungsturnus ab September 1992

1993 - Verschiedene Vereine werden im WERK 2 ansässig, wie der Theaterverein struktur fokal, der Literaturverein eDiT eFaU e.V., die Gesellschaft für Völkerverständigung e.V. und das Büro für Off-Theater e.V.; der WERK 2 Kulturfabrik Leipzig e.V. wird Dachverein von vier hier ansässigen Vereinen.

1994 - Das Wave Gotik Treffen findet seinen bis heute gelebten Mittelpunkt im WERK 2.

1995 - Das ZDF produziert die Sendereihen „Doppelpunkt“ und „WERK II – Nachtschicht“ im WERK 2.

1996 - Die Stadt Leipzig beschließt den Erwerb des WERK 2 und seine weitere Nutzung als soziokulturelles Zentrum; es beginnen Baumaßnahmen zur Nutzung der Halle A als Veranstaltungsstätte.

1997 - Abschluss des Leihvertrages, der die 20-jährige Nutzung durch die Vereine unter dem Dach des WERK 2 - Kulturfabrik Leipzig e.V. bestimmt.
Der Bau wird um einige Monate zurückgeworfen, als es im September zu einem Großbrand in der Halle B des WERK 2 kommt. Als Ursache wird Brandstiftung festgestellt.
Die bis heute bekannte und beliebte Kneipe ConnStanze eröffnet.

1999 - Im September wird die Halle A feierlich zur Nutzung übergeben.

2000 - Der Frauenkultur e.V. Leipzig zieht in das WERK 2 ein.
Die erste (Pop Up (Messe und Musikfestival) startet im WERK 2.

2001 - Gründung der Connewitzer Cammerspiele und Etablierung als kleinstes Theater Leipzigs auf dem Werksgelände. Immer mehr Künstler kommen ins WERK 2, außerdem betreut das WERK 2 viele alternative Projekte und kann eine große Zahl fester Partner gewinnen, so z. B. das Leipziger Tanztheater, die Musikschule Johann Sebastian Bach und das Theatermanöver.

2003 - Zunehmend wird das WERK 2 ein Publikumsmagnet und ist nicht mehr aus der Kulturszene Leipzigs wegzudenken. Zum ersten Mal richtet die Kulturfabrik die "Schulband Factory LE" und im Rahmen des Leipziger Bachfestes "B.A.C.H. - Alternative Compositions on Historical Basics" aus. Das interkulturelle Projekt „Wasserhahn“ startet. Durch künstlerische Projekte für Kinder und Jugendliche werden Schulen in Addis Abeba unterstützt.

2004 - Die Architekten Augustin und Imkamp erstellen im Auftrag des Kulturamts und des WERK 2 einen Masterplan zur Sanierung der Liegenschaft in fünf Bauabschnitten. Des Weiteren fungiert das WERK 2 erstmalig als Ausbildungsbetrieb mit zwei angehenden Veranstaltungskaufleuten.
Das WERK 2 gibt die drei Außenwände der Hallen A und D als neue „Wall Of Fame“ frei und bietet so legale Flächen für Sprayer.

2005 -  Der erste alternative Weihnachtsmarkt findet auf dem WERK 2 Gelände statt und erfreut sich größter Beliebtheit.

2007 - Durch Abbruch der Zufahrt zur Freifläche, die bis dahin als Nightliner- und Technik-Parkplatz diente, wurde der Veranstaltungsbetrieb stark gefährdet.
Der 700. Tatort „Todesstrafe“ wird auf dem Gelände des WERK 2 gedreht.

2009 - Das Bekenntnis der Stadt zum Erhalt des Werksgeländes und den positiven Rückenhalt der Leipziger Politik machen die Planung und den Neubau der Halle D möglich.

2010 - Im September 2010 wird die sanierte Halle D feierlich eröffnet. In dieser finden seit diesem Zeitpunkt die verschiedensten Veranstaltung bis 450 Gästen statt.

2011 - Die Cammerspiele Leipzig ziehen nach 10 Jahren in ihre neuen Räume um. Hier ist nicht nur mehr Platz, hier befinden sich auch keine störenden Säulen.

2012 - Das WERK 2 feiert die Fertigstellung der neuen Auffahrt zur Freifläche, sowie eine neue Hofpflasterung, die niemanden mehr stolpern lässt.