Kontakt:

Kultur- und Kommunikationszentrum naTo e.V.

Karl-Liebknecht-Straße 46
04275 Leipzig

Telefon:    0341 - 3 01 43 97

info(at)nato-leipzig.de
www.nato-leipzig.de

Erreichbarkeit mit ÖPNV:

Straßenbahn 10 und 11 sowie die Nightliner N9 und N10 bis Haltestelle Südplatz

Die naTo in der Leipziger Südvorstadt ist seit den 1980er Jahren bekannt als ein Forum für experimentellen Jazz, freies Theater, spannende Performances und neue Musik. Hier werden genreübergreifende Sessions und Performances initiiert. Die Macher verstehen sich als leidenschaftliche Anstifter von mutigen Experimentierern und hervorragenden Handwerkern – ob aus New York oder Nürnberg, London oder Leipzig, Moskau oder Malmö.

die naTo

Andererseits ist die naTo ein Streiter für soziokulturelle Basisarbeit im Kiez – und darüber hinaus. Verschiedenste Workshops und Kurse für Nichtkünstler werden organisiert, es wird über die große und kleine Politik diskutiert, über Philosophie, über Bücher, Filme und Theaterstücke. Einmal jährlich finden die soziokulturellen Großveranstaltungen Badewannenrennen, Seifenkistenrennen und Paul-Fröhlich-Cup statt, die tausende Menschen in ihren Bann ziehen.

Grundsätzlich geht es der naTo darum, die Menschen zur Beschäftigung mit ihrer Kulturgeschichte anzuregen, Anreize für die eigene künstlerische Betätigung zu schaffen und auf diesem Wege eine höhere Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt und mehr Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben auf breiter Basis zu bewirken (siehe auch Leitbild). Um dies umzusetzen, werden immer wieder neue Projekte und Formate entwickelt, die hohe Anreize für eine aktive Teilnahme setzten, niedrigschwellige Beteiligung ermöglichen und wirksame Instrumente der Qualitätssicherung enthalten. Beispielhaft hierfür stehen die soziokulturellen Projekte der Spektrumreihe, die BachSpiele sowie die zahlreichen Veranstaltungsreihen am Haus.

Seit vielen Jahren engagiert sich die naTo intensiv in der Leipziger Kulturpolitik und hat als Gründungsmitglied der AG Soziokultur Leipzig und der Initiative Leipzig plus Kultur nachhaltige Erfolge für die gesamte freie Kulturszene errungen. Die aktive Beteiligung an Initiativen gegen rechtsextremistische und fremdenfeindliche Tendenzen in unserer Stadt ist allen Mitarbeitern ebenso Herzenssache wie der Einsatz für mehr direkte Demokratie.

Die naTo ist täglich geöffnet und ein fixer Anlaufpunkt für kulturell und politisch interessierte Menschen aus Leipzig und weit darüber hinaus, unabhängig von Alter, sozialem, ethischem oder religiösem Background.

Kurzer historischer Abriss

1956 Auf den Trümmern eines zerbombten Wohnhauses wird die „Kulturbaracke“ errichtet

  • „Kulturhaus der Nationalen Front“ mit ABV‐Sprechstunde, Kino, Schach‐ und anderen Zirkeln

1982 Götz Lehmann wird als Hausmeister eingestellt und leitet die kulturelle Wende ein

  • Freejazz, Performances, Widerstand, „Artists in Residence“, Konzerte und Partys
  • Der Volksmund erfindet das Kürzel „naTo“ – schön!
  • „[…] wurde die naTo zum wichtigsten Veranstaltungsort für zeitgenössischen Jazz der DDR in den 80ern.“ (Die Zeit)

1991 Nach seiner Gründung 1990 übernimmt der „Kultur‐ und Kommunikationszentrum naTo e.V.“ das Haus in freie Trägerschaft – Leipzig‐Premiere

  • Durch die Zusammenarbeit mit zahlreichen Künstlern und Organisationen entwickelte sich die naTo zu einem wesentlichen Knotenpunkt des Kulturnetzwerkes der Stadt
  • Vieles begann hier: Aus dem „Chanson‐Café“ wurde das Krystallpalastvarieté.
  • Die Band Rammstein gab in der naTo ihr erstes öffentliches Konzert
  • Jazzblind brachte den AcidJazz nach Leipzig …

1994 Die AG Kommunales Kino (heute Cinémathèque Leipzig) zieht als Untermieter in die naTo

  • Sie entwickelte sich zum wichtigsten Kulturpartner der naTo und trägt mit ihrem Kinoprogramm wesentlich zur Profilierung des Hauses bei

1996 In Anerkennung der geleisteten Arbeit schließt die Stadt Leipzig einen Rahmenvertrag über eine mittelfristige Basisförderung mit dem naTo e.V. ab – ein Modellversuch

  • Dieser Vertrag wurde bis zur Gegenwart mehrfach verlängert

1997 Gründung der AG Soziokultur Leipzig und Mitglied des Landesverband Soziokultur Sachsen

1999 Gründungsmitglied der Initiative Leipzig plus Kultur