Kontakt:

Soziokulturelles Zentrum Frauenkultur Leipzig
in der Kulturfabrik Leipzig

Windscheidstraße 51
04277 Leipzig

Telefon:    0341 - 21 300 30
Fax:          0341 - 21 300 30

hallo(at)frauenkultur-leipzig.de
www.frauenkultur-leipzig.de

Erreichbarkeit mit dem ÖPNV:

Straßenbahn der Linie 10, 11 oder 9 Richtung 'Markkleeberg' oder 'Dölitz',
Haltestelle Connewitz Kreuz

Bus 89 bzw. abends/nachts Nightliner 58
Haltestelle Windscheidstraße bzw. Gustav-Freytag-Straße

detaillierte Anfahrtsbeschreibung hier

Soziokulturelles Zentrum mit dem inhaltlichen Schwerpunkt: Kunst und Kultur von Frauen

  • Frauenkultur Leipzig
  • Blick in die Frauenkultur Leipzig

Das soziokulturelle Zentrum Frauenkultur Leipzig ist ein offener Ort der sozialen Kommunikation, der Begegnung und des Austausches zwischen Menschen – generationsübergreifend, demokratisierend und beteiligungsorientiert, alltäglich erfahrbar und von jeder/jedem bezahlbar.

Das Angebotsspektrum reicht von soziokulturellen Projekten, Schulprojekten u.a. zu: Demokratie und Toleranz, Anti-Mobbing, Geschlechterzuschreibungen, zu Konzerten, Ausstellungen, Lesungen, Vorträgen, Filmen, künstlerischen Werkstätten, Bildungsseminaren und Kursen, emanzipatorischen Mädchenveranstaltungen¸ Projekten und Angeboten für Senior/innen wie Bewegungskurs, Com- puterkurse bis hin zu Frauen-Stammtischen und Queer-Partys.

Ein wichtiger inhaltlicher Schwerpunkt der Arbeit: Kunst und Kultur von Frauen in den unterschiedlichsten Arten und Formen einen öffentlichen Raum zu geben. In über zwei Jahrzehnten soziokultureller Arbeit hat sich die Frauenkultur Leipzig zu einem überregional anerkannten Standort besonders für Kunst und Kultur von Frauen – für professionelle Künstlerinnen wie auch für den künstlerischen Nachwuchs – etabliert. Im Klartext heißt das: Hier können alle Menschen – Frauen, Männer, Mädchen, Jungen, Transgender, Lesben, Schwule ... – unter anderem besonders und insbesondere  Kunst und Kultur von Frauen hautnah erleben!

In den über 22 Jahren kultureller und soziokultureller Arbeit war und ist das gleichberechtigte, demokratische und tolerante Miteinander in unserer Gesellschaft für uns immer integraler Bestandteil. Im Sinne des soziokulturellen Ansatzes werden Fragen gestellt und Diskussionen angestoßen. Gleichberechtigung, Demokratie, Toleranz, Integration und Stellungnahmen gegen jede Form des Rassismus sind die Eck-Pfeiler aller Arbeitsfelder der Frauenkultur Leipzig. Mitmenschliche Offenheit ist der erste Schritt zur Teilhabe. Dazu müssen die Bürgerinnen und Bürger aller Generationen ermutigt und immer wieder angesprochen werden – zuweilen provozierend, zuweilen fragend, zuweilen unterstützend.

Kunst, Kultur und gesellschaftliche Fragen gehen in soziokulturellen Aktivitäten kein einfaches Miteinander ein. Aber das Unbequeme in der Gesellschaft ist genau jenes, was mit künstlerischen Mitteln oder mit Hilfe zuweilen irritierender Kultur-Techniken auf den Prüfstand gestellt werden kann. Wichtig für unser Gemeinwesen ist es, dass die Menschen offen sind, sich auf schwierige Dialoge einzulassen. Soziokulturelle Arbeit in Leipzig schafft die dafür notwendigen Angebote... auch die Frauenkultur Leipzig. Die Frauenkultur Leipzig ist bis auf wenige Ausnahmen täglich geöffnet.

Geschichte:

Die Frauenkultur Leipzig

1. Oktober 1990: Gründung des Frauenkultur e. V. Leipzig (noch im Osten)  

7. Oktober 1990: Eröffnung des Soziokulturellen Zentrum Frauenkultur in Leipzig-Schönefeld Löbauer Straße, ehemals Kulturhaus „Jürgen Schmidtchen“ (jetzt im Westen)

1991: Rahmenvertrag über Freie Trägerschaft mit der Stadt Leipzig (der bis heute verlängert worden ist)

1993: durch den Verfall der Bausubstanz und eine immense Mietsteigerung musste die Immobilie in Schönefeld im Juni aufgegeben werden

1993 - 1994: dezentrale Arbeit (ein Büro im Heinrich-Budde-Haus)

1994: Eröffnung der neuen Räume in der Braustraße 17, Südvorstadt

2000: Auszug aus der Braustraße 17 (wieder wegen verfallener Bausubstanz)                              

Mai 2000: Eröffnung der neuen Räume in der Kulturfabrik Leipzig, Windscheidstraße 51 im Mai 2000, Connewitz